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Fettabsaugung

Einige Patienten klagen über hartnäckige Fettpolster, welche trotz einer Ernährungsumstellung, diszipliniert verfolgten Diäten, sportlicher Betätigung und eines allgemein gesundheitsfördernden Lebenswandels nicht verschwinden wollen. Derart diätresistente Fettpolster rauben den Betroffenen häufig die Motivation und das Selbstwertgefühl. Es kann enorm frustrierend sein, trotz extremer Bemühungen keine oder nur eingeschränkte Erfolge zu erzielen.

Häufig sind in diesem Zusammenhang genetische Faktoren von Bedeutung. Unser Erbgut entscheidet zu einem gewissen Grad darüber, wie korpulent wir erscheinen. – Sind wir genetisch prädestiniert, einige Fettpolster zu besitzen, werden wir sie nur sehr schwer oder vielleicht gar nicht los. In solchen Fällen ist eine Fettabsaugung, eine sogenannte Liposuktion, sinnvoll.

Indikationen für eine Fettabsaugung

Prinzipiell kann eine Fettabsaugung immer durchgeführt werden, wenn der Patient sie wünscht und in ausreichendem Maße über Körperfett, welches entfernt werden kann, verfügt. Patienten sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass dieser operative Eingriff nur sinnvoll ist, wenn ein übermäßiger Körperfettanteil vorliegt und das Fett auf anderen Wegen nicht oder nur sehr schwer reduziert werden kann.

Im Regelfall wird eine Fettabsaugung bei übergewichtigen Patienten mit diätresistenten Fettpolstern durchgeführt. Darüber hinaus ist eine lokale Fettabsaugung denkbar, wenn die Fettpolster an einer bestimmten Körperstelle durch eine Diät nicht weiter reduziert werden konnten. Patienten, die eine Diät scheinbar erfolgreich beendet haben, klagen häufig darüber, am Bauch nur marginal Fett verloren zu haben, während die Fettverbrennung in anderen Körperregionen sichtbar erfolgreich war.

Eine schonende und schmerzfreie Behandlung

In der Praxisklinik Colonnaden setzen wir ein besonders schonendes Verfahren ein. Diese sogenannte wasserstrahl-assistierte Liposuktion (WAL) schont die umliegenden Nerven, Gefäße und Lymphbahnen. Beschwerden, die nach einer Fettabsaugung typischerweise auftreten, können durch den Einsatz des Verfahrens deutlich reduziert werden.

Die Qualifikationen unserer ästhetisch-plastischen Chirurgen

Erwartungen, realistische Ziele und die Bedingungen des Eingriffs werden in einem ausführlichen Beratungsgespräch vor der Behandlung besprochen. Dr. Pasel und Dr. Krüss sind als Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie in der Durchführung der Liposuktion geschult. Als Patient profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung unserer Ärzte.

Nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit uns auf.

Mit jeder Behandlung gehen viele Fragen und Unsicherheiten einher. Dies muss nicht sein – kontaktieren Sie uns frühzeitig, um in einem persönlichen Kennenlern- und Beratungsgespräch alle offenen Fragen zu klären.

Auf unserem Kontaktformular können Sie Ihr Anliegen formulieren. Wir sichern Ihnen Vertraulichkeit zu und melden uns umgehend bei Ihnen zurück. Sie erreichen uns zur Terminvereinbarung selbstverständlich auch telefonisch unter der Nummer +49 (0) 40 – 32 24 39.

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Verlauf der Operation

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Allgemeines

Eine Fettabsaugung ist generell sinnvoll, um lokal sportresistente Polster, die nicht durch Sport und gesunde Ernährung in den Griff zu bekommen sind, zu reduzieren. Sie dient nicht einer Gewichtsabnahme von größeren Mengen Körperfett, sondern viel mehr der Wiederherstellung eines harmonischeren Körperbildes und einer besseren Proportionierung.

Generell gilt, je straffer und elastischer die Haut an den betreffenden Körperstellen ist, desto mehr eignet sich diese für eine Fettabsaugung. Nicht sinnvoll hingegen ist eine Fettabsaugung, wenn der Hautmantel sehr locker sitzt und somit ein großer Überschuss an Haut besteht. Auch starke Dehnungstreifen an den betreffenden Stellen führen zu keinem optimalen Ergebnis. Durch das Entfernen von Fettgewebe, und somit von Volumen, kommt es in solchen Fällen zu einer noch stärkeren Erschlaffung der Haut. Daher ist eine Fettabsaugung bei diesen Hauttypen nur sinnvoll, wenn im Anschluss daran eine Straffung der Haut erfolgt.

Nein. Eine lokale Gewichtszunahme oder -abnahme ist nicht möglich. Möglich ist nur eine Veränderung des gesamten Körperfettanteils. Alle Fettzellen, die abgesaugt wurden, sind dauerhaft entfernt. Man spricht hier von einer Umverteilung der Fettschichtdicke.

Generell zu unterscheiden sind zwei Arten von Körperfett. Zum einen das Depotfett, was durch eine Überernährung zu Fettpolstern führt, die durch Sport und angepasste Ernährung selbständig entfernt werden können. Zum anderen das Baufett, welches entweder als Puffer in einigen Organen vorhanden ist, oder hormonell und genetisch bedingt angelegt wird. Dieses Baufett lässt sich durch Gewichtsabnahmen meist nicht reduzieren, weshalb sich hier eine Anpassung der Fettschichtdicke mittels Fettabsaugung anbietet.

Die Krankenkasse übernimmt eine Fettabsaugung nur dann, wenn krankhafte Fetteinlagerungen – sogenannte Lipödeme – vorhanden sind. Nach der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung, wird darüber entschieden, ob eine Fettabsaugung im Einzelfall übernommen wird oder nicht. In allen anderen Fällen übernimmt die Krankenkasse eine Fettabsaugung nicht.

Eine Fettabsaugung kann grundsätzlich beliebig oft wiederholt werden. Allerdings ist diese Operation nicht mit einem kleinen ästhetischen Eingriff gleichzusetzen. Genau wie bei anderen Operationen birgt sie Risiken und es kann zu Komplikationen kommen.

Bei einer Fettabsaugung sollten nicht mehr als 3,5 bis 4 Liter Fett entfernt werden. Ideal ist eine Fettabsaugung von 2 bis 2,5 Liter pro Eingriff. Bei Absaugungen von größeren Mengen, steigt das Risiko für Komplikationen.

Prinzipiell an allen Stellen, an denen Fett vorhanden ist. Häufig gewählte Stellen zur Fettabsaugung sind der Bauch, die Hüfte und die Oberschenkel. Auch im Doppelkinnbereich und den Knien werden häufig Fettzellen entfernt.

Durch eine Fettabsaugung entstehen Narben unter der Haut, die bei der Abheilung zu einer Festigung des Gewebes und einer Entstehung von weiteren Bindegewebsfasern führen. Infolge dessen kann es zu einer Verbesserung der Cellulite kommen. Wird allerdings zu viel Fett abgesaugt oder ist die Haut sehr schlaff, kann die Cellulite verstärkt werden.

Je nach dem, wie viel Aufwand und Zeit die Operation in Anspruch nimmt, bewegt sich die Preisspanne zwischen einigen hundert Euro bis hin zu mehreren tausend Euro. Hierbei kommt es nicht auf die Menge des abgesaugten Fettes an, sondern auf die Größe des Aufwandes und die Zeit, den der Eingriff mit sich bringt.

Die Operation

Das Grundprinzip der Fettabsaugung ist immer ähnlich. Mit einer Kanüle wird durch eine kleine Stichinzision das Fett unter der Haut herausgeholt.

Eine äußerst schonende Methode ist die wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung. Hierbei löst ein Wasserstrahl die Fettzellen, weshalb diese dann leichter abgesaugt werden können. Andere Methoden, wie beispielsweise die vibrations-assistierte oder die ultraschall-assistierte Fettabsaugung sind weniger schonend.

Wenn vor dem Eingriff eine straffe Haut vorliegt, muss keine nachträgliche Straffung erfolgen. Bei schlaffer Haut oder bei starken Dehnungstreifen ist eine anschließende Hautstraffung oftmals zu empfehlen.

Die Risiken einer Fettabsaugung sind Dellenbildungen, Einziehungen und Unregelmäßigkeiten der Haut, die bei zu großen Mengen von abgesaugtem Fett oder einem lockeren Hautmantel entstehen können. Auch Asymmetrien können beim Absaugen nicht ausgeschlossen werden.

Zu erwähnen ist auch das Infektionsrisiko, was generell bei operativen Eingriffen besteht.

Nach der Operation

In der Regel erfolgt eine Kompressionsbehandlung mit Kompressionsmiedern, Gürteln oder Tapes. Diese dienen der Minderung von Schwellungen, blaue Flecken und Nachblutungen.

Während der vier bis sechs wöchigen Abheilungsphase wird die Kompressionsbehandlung fortgesetzt, damit die Haut optimal an den Untergrund angedrückt und fixiert wird. Dadurch wird Hautunregelmäßigkeiten wie Dellen oder Wölbungen entgegengewirkt.

Durch die schonende Methode der wasserstrahl-assistierten Fettabsaugung werden in der Regel keine Nerven geschädigt, weshalb das Hautgefühl nach kurzer Zeit wieder normal ist.

Ja. In den Bereichen, in denen die Fettabsaugung vorgenommen wurde, kann es zu Wundschmerzen, Schwellungen und blauen Flecken kommen. Diese verschwinden in der Regel nach sieben bis zehn Tagen. Außerdem sollte in der Zeit der Kompressionsbehandlung auf Sport verzichtet, sowie Hitze und UV-Strahlung gemieden werden. Sonstige Einschränkungen gibt es nicht.

Die 2 – 3 mm großen Stellen der Stichinzision bleiben eventuell als kleiner weißer Punkt sichtbar. Anderen Narben werden nicht sichtbar sein.

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