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Intimchirurgie

Ästhetische und plastische Eingriffe im Intimbereich

  • Fühlen Sie sich in der Sauna oder in der Damenumkleide unwohl, weil Ihre kleinen Schamlippen deutlich über die Großen hervorstehen und nach außen als Hautläppchen zu sehen sind?
  • Klemmen Ihre Schamlippen beim Fahrradfahren oder Reiten oder anderen sportlichen Tätigkeiten ein, entzünden sich, jucken oder werden abgeklemmt oder haben Sie häufig Harnwegsinfekte oder Beschwerden beim Geschlechtsverkehr durch einklemmende, zu große Schamlippen?
  • Ist Ihr äußeres Genitale oder der Penis durch Operationen, Infektionen oder Verletzungen deformiert oder narbig schmerzhaft verändert?

Dann kann eine Intimkorrektur oder eine Schamlippenverkleinerung diese Probleme lösen. Zumeist sind mit filigranen, kleinen Operationen die z. T. sehr störenden Veränderungen sehr komplikationsarm korrigierbar. Bei einer immer mehr aufgeklärten Bevölkerung und Enttabuisierung solcher Eingriffe, muss sich heutzutage niemand mehr wegen solchen Veränderungen schämen und dies einfach als gottgegeben hinnehmen.

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Sicherlich brennen Ihnen viele Fragen auf der Seele! Nehmen Sie gerne unser Angebot zu einem persönlichen Kennenlern- und Beratungsgespräch wahr. Wir machen Ihnen anschaulich, wie das Vorher und Nachher in Ihrem Falle aussehen wird und klären technisch-organisatorische Punkte.

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Verlauf der Operation

Headline 2

Unser Körper – sowohl der von Männern als auch der von Frauen – erfährt mit den Jahren Veränderungen. Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften und verschiedene Lebensgewohnheiten haben dabei einen nicht unerheblichen Einfluss auf unsere Silhouette. Darüber hinaus spielt auch die genetische Veranlagung, in bestimmten Körperregionen verstärkt Fettpolster anzusammeln, eine ebenso wichtige Rolle für unsere Körperkontur.

Vieles können wir selber mit Hilfe von gesunden Essgewohnheiten und sportlicher Betätigung beeinflussen. Oft genug aber bleiben trotz ausgewogener Ernährung und regelmäßigem Sport hartnäckige Fettpölsterchen zurück. Bei Frauen sind dafür Regionen wie die Oberschenkel, die Hüften, der Bauch und das Gesäß prädestiniert. Bei Männern ist die Fettverteilung ein wenig anders. Sie leiden vor allem unter unerwünschten Fettdepots im Bereich des Bauches und der Hüften.

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Unser Körper – sowohl der von Männern als auch der von Frauen – erfährt mit den Jahren Veränderungen. Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften und verschiedene Lebensgewohnheiten haben dabei einen nicht unerheblichen Einfluss auf unsere Silhouette. Darüber hinaus spielt auch die genetische Veranlagung, in bestimmten Körperregionen verstärkt Fettpolster anzusammeln, eine ebenso wichtige Rolle für unsere Körperkontur.

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Vieles können wir selber mit Hilfe von gesunden Essgewohnheiten und sportlicher Betätigung beeinflussen. Oft genug aber bleiben trotz ausgewogener Ernährung und regelmäßigem Sport hartnäckige Fettpölsterchen zurück. Bei Frauen sind dafür Regionen wie die Oberschenkel, die Hüften, der Bauch und das Gesäß prädestiniert. Bei Männern ist die Fettverteilung ein wenig anders. Sie leiden vor allem unter unerwünschten Fettdepots im Bereich des Bauches und der Hüften.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Allgemeines

Grundsätzlich unterscheidet man bei einer Vergrößerung der Brust drei Arten von Operationsmethoden. Das Implantat kann entweder über die Unterbrustfalte (inframammär), über den Warzenhof (periareolär) oder über die Achselhöhle (axilliär) eingeführt werden. Zu diesem Zweck wird ein kleiner Hautschnitt durchgeführt, durch welchen das Implantat dann eingesetzt wird. Dieser Schnitt ist nicht sehr groß (meist zwischen drei und sechs Zentimeter); die Narben verblassen in der Regel recht schnell. Für welche Methode sich der behandelnde Arzt entscheidet, ist von Patientin zu Patientin unterschiedlich. Alle Methoden haben ihre Vor- und Nachteile: Als sicherster Zugang ist die Unterbrustfalte bekannt. Der Chirurg kann so das Implantat besonders gezielt einsetzen und eventuell auftretende Blutungen sofort stillen. Ein Nachteil für die Patientin ist, dass die Narben sichtbar sind, wenn man auf dem Rücken liegt. Entscheidet sich der Arzt für einen Zugang über die Achselhöhle, ist der Weg für den Chirurgen deutlich länger. Noch komplizierter ist es für den Chirurgen, das Implantat über den Warzenhof einzusetzen. Dieser Zugang ist sehr eng und erfordert daher jahrelange Erfahrung. Da Drüsengewebe und sensible Nerven durchtrennt werden müssen, ist diese Variante weniger empfehlenswert. Unter Umständen können sogar Milchgänge geöffnet werden. Vorteilhaft ist diese Methode nur dann, weil später kaum Narben sichtbar sind. Auch muss sich der Arzt gemeinsam mit der Patientin entscheiden, ob das Implantat über oder unter dem Brustmuskel gesetzt wird. Ein natürlicheres Ergebnis erzielt man, wenn man das Implantat unter den Brustmuskel platziert.

Der häufigste Grund, warum Frauen sich dieser Art der Operation unterziehen ist, dass sie mit ihren Brüsten unzufrieden sind. Viele Frauen wünschen sich größere und feste Brüste. Auch unterschiedlich große Brüste können ein Grund sein, sich für eine Brustoperation zu entscheiden. Frauen, die stark an Gewicht verloren haben, klagen häufig über schlaffe Brüste. Gleiches gilt nach der Schwangerschaft beziehungsweise Stillzeit. In diesem Fall ist eine Mammaaugmentation in Verbindung mit einer Bruststraffung zu empfehlen.

Das Implantat kann wahlweise unter oder über dem Brustmuskel eingesetzt werden. Beide Varianten haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Welche Variante schließlich ausgewählt wird, ist vom Körperbau der Frau als auch von der Beschaffenheit des Drüsengewebes abhängig. Wird das Implantat unter dem Brustmuskel eingesetzt, hat dies den Vorteil, dass es kaum verrutschen kann. Bei sehr schlanken Frauen ist dieses auch kaum zu sehen beziehungsweise zu ertasten und nahezu unsichtbar. Eine Mammographie ist mit diesem Implantat problemlos möglich. Brustkrebs kann sogar frühzeitig erkannt werden. Bei diesem Eingriff bleibt die Brustdrüse zwar unversehrt, der Brustmuskel wird hingegen mehrfach eingeschnitten. Dieses kann unter Umständen dazu führen, dass die Arme nicht mehr so beweglich sind. Das Einsetzen des Implantates über dem Brustmuskel ist deutlich beliebter, denn die Brüste behalten ihre natürliche Form. Beim Sport stören die Implantate weniger, da der Brustmuskel unabhängig von diesen angespannt werden kann. Leider zeichnen sich diese Implantate bei sehr schlanken Frauen deutlich ab und sind so gut als solche erkennbar. Frauen, die eine sehr knabenhafte Figur haben, sollten sich daher für den Einsatz unter dem Brustmuskel entscheiden, wenn dieses nicht allzu sichtbar sein soll.

Über die Verwendung von Brustimplantaten hinaus besteht auch die Möglichkeit, mit Eigenfett zu arbeiten. Diese Methode wird auch als Lipofilling bezeichnet und bietet den Vorteil, dass körpereigenes Gewebe verwendet wird. Das Eigenfett wird bevorzugt aus den Oberschenkeln mittels Fettabsaugung entnommen und in die Brust eingebracht. Während dieser Operation kann die Brust allerdings um maximal eine Körbchengröße vergrößert werden. Wer eine weitere Vergrößerung wünscht, muss die Behandlung unter Umständen wiederholen. Ein Nebeneffekt dieser Methode ist, dass gleichzeitig unerwünschte Fettablagerungen an den Oberschenkeln verschwinden – ein Problem, mit welchem viele Frauen zu kämpfen haben. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist, dass keine Narben zurückbleiben, da kein Hautschnitt nötig ist. Auch ist diese Methode ein einmaliger Eingriff, während bei der Vergrößerung mit Implantaten diese nach einem gewissen Zeitraum ausgewechselt werden müssen. Die Eigenfettbehandlung kann sogar ambulant durchgeführt werden und ist mit weitaus weniger Nebenwirkungen als die Vergrößerung mit Implantaten verbunden.

Eine weitere Alternative ist das Spritzen von Hyaluronsäure. Auch diese Methode ist recht risikoarm. Allerdings muss das Spritzen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

In den meisten Fällen wird diese Operation unter Vollnarkose durchgeführt. Da diese für den Körper jedoch recht belastend ist, setzen sich mehr und mehr alternative Narkosearten durch. Besonders erwähnenswert ist hier die sogenannte Peridural-Anästhesie. Bei dieser Methode wird über einen dünnen Katheter ein Schmerzmittel gegeben; die Patientin atmet aber im Gegensatz zur Vollnarkose selbstständig; es wird kein Beatmungsgerät eingesetzt. Nach dieser Art der Narkose erholen sich die Patientinnen meist deutlich schneller.

Egal, welche Narkoseform ausgewählt wird: Der Aufenthalt in der Klinik beträgt mindestens einen Tag, manchmal sogar länger.

Eine Brustoperation kann grundsätzlich erst dann vorgenommen werden, wenn die junge Frau ausgewachsen und auch das Brustwachstum abgeschlossen ist. Mädchen unter 18 Jahren brauchen daher immer die Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten. Eine gesetzliche Regelung über eine Brust-OP bei Minderjährigen gibt es momentan in Deutschland nicht.

Grundsätzlich wird eine Vergrößerung der Brust nicht unter 18 Jahren durchgeführt, es sei denn, die Brust ist überhaupt nicht ausgebildet und die Mädchen leiden aus diesem Grund unter schweren psychischen Störungen. Auf der anderen Seite gibt es Mädchen, deren Brüste so groß sind, dass sie unter massiven Rückenproblemen leiden. Auch in diesem Fall kann eine Brustoperation bereits bei unter 18-jährigen durchgeführt werden. Auch wenn eine Frau ein erhöhtes Brustkrebsrisiko hat, wird von dieser Art der Operation eher abgeraten. Folgende weitere Erkrankungen können dazu führen, dass der Arzt von einer Vergrößerung der Brust abrät:

  • Infektionen
  • gestörte Wundheilung
  • beeinträchtigte Blutgerinnung
  • diverse Autoimmunerkrankungen

Unter Umständen kann eine Bruststraffung nötig sein, um ein ästhetisches Gesamtbild zu erzielen. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn die Frau stark abgenommen hat. Dann hängen die Brüste und sind nicht mehr straff – in diesem Fall ist eine Bruststraffung zu empfehlen. Diese Bruststraffung wird meist zusammen mit der Vergrößerung der Brust durchgeführt.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten der Implantate, die anatomischen und die runden Implantate. Erstgenannte Form ist besonders beliebt, weil sie ein recht natürliches Ergebnis hervorbringt und der natürlichen Brustform nachempfunden sind. Diese Implantate sind oben weniger gefüllt als unten, was ein sehr natürliches Erscheinungsbild hervorruft. Mit den runden Implantaten hingegen kann deutlich mehr Volumen erreicht werden. Unterschiede gibt es ebenso bei der Oberfläche der Implantate; diese können entweder glatt oder rau sein. Glatte Implantate haben den Vorteil, dass sie gefühlsechter sind; allerdings kommt es bei diesen Modellen häufiger zur Kapselbildung. Weiterhin unterscheidet man diverse Füllungen der Implantate. Während die Hülle grundsätzlich aus Silikon besteht, kann die Füllung aus Kochsalzlösung, Hydrogel oder Silikongel bestehen. Kochsalzlösung gilt dabei als die am besten verträgliche Füllung. Sollte diese wider Erwarten doch einmal austreten, wird sie vom umliegenden Gewebe aufgenommen. Ein Nachteil dieser Füllung ist, dass diese mit der Zeit an Volumen verliert und die Brüste dann unter Umständen wieder kleiner werden können. Die am häufigsten verwendete Füllung ist das Silikongel. Dieses sollte allerdings nicht in das umliegende Gewebe austreten.

Implantate aus Silikon sind nach wie vor sehr beliebt, da sie besonders gewebeverträglich sind. Das Silikongel ist weiterhin sehr formbeständig; ein Auslaufen ist bei den modernen Modellen nicht zu befürchten. Wichtig ist es, bei den Implantaten darauf zu achten, dass sie das CE-Kennzeichen enthalten. Dieses besagt, dass alle Anforderungen an Qualität und Sicherheit vollständig erfüllt sind.

Brustimplantate gibt es in Größen zwischen 80 und 800 Milliliter. Besonders häufig werden die 250 – 300 Milliliter großen Implantate verwendet, da sie ein besonders natürliches Ergebnis hervorbringen.

Je nach verwendetem Material und Operationsmethode sind die Kosten von Eingriff zu Eingriff unterschiedlich: Einen pauschalen Preis kann man hier nicht nennen. Mindestens 5.000 Euro sollte man aber unbedingt einplanen, wenn man sich für eine seriöse Klinik entscheidet. Je nach Arzt und Klinik variieren die Kosten zwischen 4.500 und 7.000 Euro. Diese Kosten enthalten alle Vorgespräche und Voruntersuchungen ebenso wie die eigentliche Operation und die Nachsorge. Im Ausland ist solch eine Operation deutlich billiger. Vor allem in Osteuropa liegen die Kosten teilweise bei unter 2.000 Euro. Ob diese Angebote allerdings seriös sind, sollte angezweifelt werden. Eine Brustvergrößerung mit Implantaten ist etwas günstiger als eine Vergrößerung mit Eigenfett. Letztgenannte kann schnell 7.000 Euro und mehr kosten. Wer sich für eine Brustoperation entscheidet, kann diese in den meisten Fällen auch über eine Finanzierung bezahlen. Die Krankenkassen übernehmen nur in den seltensten Fällen die Kosten für diese Operation. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Patientin unter einer starken Fehlbildung der Brust und damit verbunden unter seelischen Problemen leidet. Auch wenn eine medizinische Indikation vorliegt (dies kann unter Umständen nach einer Krebserkrankung der Fall sein), übernehmen die Krankenkassen nach einem entsprechenden Antrag einen Teil der Kosten oder gar den gesamten Betrag.

Vor der Operation

Etwa 14 Tage vor dem Eingriff sollte man auf Schmerzmittel verzichten, da diese die Blutgerinnung behindern können. Auch der Genuss von Alkohol und Nikotin sollte deutlich eingeschränkt werden.

Einige Kliniken verbieten diesen – zumindest die letzten Tage vor der Operatoin – sogar ganz. Was genau man vor dieser Operation beachten muss, wird der behandelnde Arzt in einem persönlichen Gespräch mit der Patientin genau darlegen. Dieses Beratungsgespräch ist unbedingt notwendig und soll die Frauen über die Risiken und Nebenwirkungen aufklären. Gleichzeitig wird in Abhängigkeit von den Wünschen und dem Körperbau der Patientin über die Operationsmethode entschieden. Vor dem Eingriff werden meist sowohl eine Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung als auch eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt.

Die Operation

Bereits am Abend vor der Operation dürfen die Patientinnen nichts mehr essen oder trinken. Am Morgen der Operation werden die Brüste zunächst gründlich gereinigt und mit einem Desinfektionsmittel eingerieben. Während der Operation sind selbstverständlich Piercings, Ringe, Ketten und Ähnliches abzulegen. Auch vom Auftragen von Kosmetika sollte die Patientin absehen. Kurz vor der Operation bekommt die Patientin schließlich ein leichtes Beruhigungsmittel. Nachdem die Patientin in den OP-Bereich geschoben wurde, erfolgt die Betäubung durch einen Anästhesisten – die Vollnarkose ist die gängige Art der Betäubung bei dieser Operation. Das Einsetzen der Implantate findet meist in leicht sitzender Position statt; so kann der Chirurg diese besser positionieren. Gleichzeitig mit dem Einsetzen der Implantate werden die Drainageschläuche gesetzt, durch welche nachher das Wundsekret abläuft. Nachdem das Implantat erfolgreich eingesetzt wurde, wird der Schnitt zugenäht. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Silikonschläuche zu legen, welche den Abtransport der Sekrete beschleunigen sollen. Diese werden nach etwa drei Tagen wieder entfernt. Die Fäden werden bei guter Wundheilung nach etwa sieben bis zehn Tagen gezogen. Es gibt auch die Möglichkeit, selbst auflösende Fäden zu verwenden – diese verbleiben im Körper und lösen sich hier nach einiger Zeit von selbst auf. Um den Brustkorb wird ein fester Stützverband gewickelt, welcher die Implantate bestmöglich stützen soll. Der gesamte Eingriff dauert zwischen ein und zwei Stunden. Nach der Operation wird die Patientin wieder in ihr Krankenzimmer gebracht.
Die bekannteste Form der Vergrößerung der Brust ist das Verwenden von Implantaten. Eine Alternative ist das Lipofilling, die Verwendung von Eigenfett.

Selbstverständlich birgt auch diese Art der Operation gewisse Risiken. Nach der Operation sind Spannungsgefühle und Schmerzen in der Brust keine Seltenheit. Auch Wundheilungsstörungen, Blutungen oder gar Infektionen können auftreten. Die sogenannte Kapselfibrose ist ein Risiko, welches nach einer Brust-OP besonders gefürchtet ist. Diese Begleiterscheinung tritt in etwa 15 bis 20 Prozent der Fälle auf. Hierbei handelt es sich um eine Verhärtung rund um die Bindegewebshülle, welche als Reaktion auf den Fremdkörper eintritt und wiederum Spannungen und Schmerzen auslösen kann. Schlimmstenfalls kann die Kapselfibrose dazu führen, dass sich das Implantat verschiebt. Nur in den seltensten Fällen muss dann das Implantat wieder entfernt werden.

Alles in allem aber ist die Vergrößerung der Brust mittlerweile eine Standardoperation, die in der Regel ohne größere Probleme erfolgt. Nicht umsonst entscheiden sich jährlich etwa 30.000 Frauen allein in Deutschland für diesen Eingriff. Harmonisch vergrößerte Brüste können das Selbstwertgefühl steigern und Selbstvertrauen aufbauen.

Nach der Operation

Zwar sind die heutigen Implantate schon deutlich moderner als noch vor wenigen Jahren, dennoch sollte man sich darauf einstellen, dass diese unter Umständen nach einigen Jahren ausgewechselt werden müssen. Wie lange diese im Körper verbleiben können, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Bestenfalls kann sich dieser Zeitraum auf 20 Jahre oder mehr belaufen. Einige Kliniken geben sogar eine Garantie beziehungsweise versprechen einen finanziellen Zuschuss, wenn ein Austausch medizinisch notwendig wird. Dies kann der Fall sein, wenn sich das Implantat verschiebt oder seine Form verändert.

Nach einer Brustoperation müssen die Patientinnen für etwa zwei Monate noch einen speziellen Stütz-BH tragen. Dieser sollte ununterbrochen Tag und Nacht getragen werden. Sport ist etwa vier Wochen nach der Operation wieder möglich, wobei starke Erschütterungen und Schläge vermieden werden sollten. Auch sollten Frauen, die ein Brustimplantat haben, auch künftig bei allen sportlichen Aktivitäten nicht auf das Tragen eines speziellen Sport-BHs verzichten. Duschen kann man bereits drei Tage nach der Operation wieder; mit dem Baden sollte man etwa drei Wochen warten. Weiterhin kann es sein, dass die Brüste, besonders die Brustwarzen, empfindlicher gegenüber Berührungen werden. Wie lange man nach einer Brustoperation krankgeschrieben wird, hängt in erster Linie vom ausgeübten Beruf beziehungsweise den vorherrschenden Arbeitsbedingungen ab. Da man in der Regel bereits nach drei Tagen völlig schmerzfrei ist, kann die Arbeit im Büro spätestens nach einer Woche wieder aufgenommen werden.

Der Heilungsprozess dauert in der Regel zwischen zehn und zwölf Wochen. Treten Wundheilungsstörungen oder Blutungen auf, kann die Heilung auch sehr viel mehr Zeit benötigen. Patientinnen sollten sich also in Geduld üben, zumal das Endergebnis erst nach einigen Wochen komplett sichtbar ist. Nach der Mammaaugmentation, wie diese Art der Operation auch genannt wird, kann es sein, dass die Brüste unterschiedlich groß wirken oder auch ihre Form noch verändern. Zwei Monate nach der Operation aber ist das endgültige Ergebnis sichtbar.

Selbstverständlich kann man auch nach einer Vergrößerung der Brust noch schwanger werden und auch das Stillen stellt kein Problem dar. Lediglich wenn die Implantate über den Warzenhof eingesetzt wurden, kann es beim Stillen zu Problemen kommen, da in diesem Fall die Milchgänge verletzt werden können. Die Milchdrüsen werden bei einer Brustaugmentation über die Achselhöhlen beziehungsweise über die Unterbrustfalte nicht verletzt. Junge Mütter, die im Moment stillen, können sich allerdings einer Brustvergrößerung nicht unterziehen. Dies ist erst sechs Monate nach der Stillzeit wieder möglich.

Alle Ultraschallvorsorgeuntersuchungen sind auch mit Brustimplantaten noch problemlos möglich. Lediglich die Mammographie kann bei diesen Patientinnen nicht mehr durchgeführt werden. Vor allem bei einer Position des Implantates unter dem Brustmuskel sind alle Krebsvorsorgeuntersuchungen ohne Weiteres möglich. Bei Frauen mit sehr kleinen Brüsten können Implantate die Diagnostik sogar deutlich vereinfachen.

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